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       Allgemeines zu EDA-Netzwerken
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Allgemeines zu EDA-Netzwerken
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Aufbau und Sicherung notwendiger Forschungskompetenzen durch ein EDA-Netzwerk
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Funktionierende Netzwerke sind zur Unterstützung von Forschungsaufgaben auch im Bereich der Entwurfs-automatisierung (EDA) notwendig. Sie bieten eine Plattform für Information, für fachlichen Austausch und
ermöglichen die Bündelung von Kompetenzen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die bereits seit langem tätige
Kooperationsgemeinschaft RSS des  VDE . Das edacentrum hat sich die Aufgabe gestellt, solche bestehenden
EDA-Netzwerke zu unterstützen, aber vor allem neue EDA-Netzwerke zur Förderung der EDA-Kompetenz an Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und in der Industrie zu etablieren.
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Motivation für EDA-Netzwerke
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Wie viele Ingenieure benötigt man, um einen Design-Flow zu entwickeln und zu warten, der die optimale Ausnutzung der nächsten Technologie garantiert? Wie viele Design-Flow Schritte pro Entwurf sind nötig, und wie viele Tools werden dabei gebraucht? Welche und wie viele Schnittstellen müssen in einem Design-Flow integriert werden? Wer solche Fragen auch nur teilweise beantworten kann, der hat schon ein hohes Maß an Expertenwissen. Die Beantwortung aller Fragen im Bereich der Entwurfsautomatisierung übersteigt jedoch die Kompetenz eines Einzelnen, auch die eines Experten. Hier sind EDA-Netzwerke die einzige Möglichkeit zur Beantwortung dieser Fragen.
In der Zukunft wird sich die Problematik weiter verschärfen, insbesondere wenn die Komplexität der Schaltungen weiterhin so wächst wie in den letzten Jahrzehnten. Die Entwicklung eines Design-Flows wird dann so aufwändig sein, dass er von einer Firma nicht mehr geleistet werden kann. Auch hier sind umfassendere Antworten nur in enger Zusammenarbeit mit Netzwerken zu finden.
Kompetenznetzwerke schaffen zusätzlich die Möglichkeit, auf externes Know-how zuzugreifen. Auch ermöglicht es Firmen, gezielt Kontakte an Universitäten und Hochschulen zu knüpfen. EDA teilt sich dabei in 4 Schwerpunkte auf: Die Spezifikation von Schaltungen und Systeme, die Entwicklung und Synthese von Schaltungen, die Verifikation von Schaltungen und Modulen sowie die Vorbereitung zum Produktionstest.
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Ziele der EDA-Netzwerke
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Bei dem Aufbau von EDA-Netzwerken sollen effiziente und unkomplizierte Strukturen geschaffen werden. Damit wird ermöglicht, neueste Werkzeuge und Methoden in der Industrie einzusetzen und Forschungsfinanzierung gezielt auf die Schwerpunktthemen zu lenken, die für den Standort Deutschland von großer Bedeutung sind. Eine stärkere Kommunikation zwischen Herstellern, Anwendern und Forschern verbessert hierbei die Verwertung der Ergebnisse.
Neue Forschungsrichtungen und Gruppen sollten dabei schnell in bestehende Strukturen integriert werden, um sich neuen EDA Bedürfnissen anzupassen zu können. Forscher sollten sich schnell in der deutschen EDA "Landschaft" orientieren können und somit eine produktive Phase in kürzester Zeit erreichen können.
Der  EDA-Forschungsatlas zeigt, die Bedeutung der Konzentration von Informationen zum Thema EDA-Forschung, Entwicklung, Methodik und Anwendung. Die Fortführung dieser wertvollen Arbeiten ist ein Schritt bei der Zusammenführung der Informationen zum Thema Electronic Design Automation.
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Geplante Vorgehensweise zum Aufbau eines EDA-Netzwerkes
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Zunächst wird das Potenzial für den Aufbau von verteilten Fachgruppen als Kompetenzträger der Kompetenznetze ermittelt. Dies soll in enger Kooperation mit bewährten Netzwerken, wie der Kooperationsgemeinschaft RSS, geschehen. Hierzu wird die Durchführung von Diskussionsrunden zu den ausgewählten Themengebieten mit der Wissenschaft und der Industrie angeregt und unterstützt. Dabei müssen auch die bisher in den Netzwerken nicht aktiven Wissenschaftler für die Mitarbeit in erforderlichen Fachgruppen gewonnen werden. Dieses und die Förderung von Zusammenarbeit und Informationsaustausch wird durch die Nutzung der Internetseiten des edacentrum unterstützt. Darüber hinaus ist die Führung der Gruppen durch fachlich anerkannte Personen ein wichtiger Gesichtspunkt. Neue Strukturen werden dabei mit bereits etablierten Netzwerken abgestimmt, um die Verwertung von Forschungsergebnissen zu verbessern. Dieses schließt die Koordination der Kompetenznetze, Publizieren der Arbeiten und die Präsentation der Ergebnisse der Kompetenzzentren ein.
Die Sicherung notwendiger Kompetenzen und der Aufbau eines Netzwerkes ist eng verknüpft mit der Durchführung von EDA-Clusterforschungsprojekten. Sie konzentrieren sich auf die Unterstützung der Institutionen in Deutschland, die sich mit Forschung und Entwicklung von EDA-Software und der dazugehörigen Methodik befassen. Dabei soll es zu Synergien für Lehre, Forschung, EDA-Hersteller und Anwender kommen. EDA-Clusterforschungsprojekte werden so zu einem Schlüsselinstrument, um in Zukunft die Produktivität der Schaltungsentwicklung zu erhöhen.
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