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Mikroelektronik ist die Schlüsseltechnologie der zukünftigen Informations- und Kommunikationsgesellschaft. Im Jahre 2010 werden 5 Milliarden Transistoren auf einem einzigen Chip integrierbar sein und das Entwurfsteam wird im Zeichen ständig kleiner werdender Produktionszyklen nur wenige Monate Zeit haben, sie zu entwerfen. Wenn dies möglich sein soll, muss sich die Entwurfsproduktivität in jedem Jahr mehr als verdoppeln. In welcher Branche wurden jemals solche Zahlen gefordert oder gar erreicht?
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Die Automatisierung des Entwurfs (Electronic Design Automation, EDA) wird deshalb zukünftig der Schlüssel zur Mikroelektronik und damit zu den Systemen der Zukunft sein. Keine Firma wird allerdings in der Lage sein, die erforderlichen Methoden und Werkzeuge alleine zu entwickeln. Die Sicherung der Entwurfsfähigkeit erfordert eine konzertierte Aktion von Halbleiter- und Systemhäusern, von Universitäten, Forschungseinrichtungen und der EDA-Firmen.
Mit der Gründung des Vereins edacentrum hat die deutsche Industrie, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), einen entscheidenden Schritt getan, dem Thema EDA in Gesellschaft, Politik und Industrie den ihm gebührenden Platz einzuräumen. Ausgehend von dieser Situation verfolgt das edacentrum folgende Ziele:
- Stärkung der EDA-Forschung durch Förderung der Zusammenarbeit und erhöhtem Ergebnistransfer.
- Stärkung des eigenen EDA-Marktes mit seinen spezifischen Bedürfnissen
- Management, Öffentlichkeit und Politik hinsichtlich der fachlichen und wirtschaftlichen Probleme und Folgen der "Entwurfslücke" sensibilisieren
- Bessere Darstellung der eigenen EDA-Stärken
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