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Projekte: Allgemeines & Termine

Das edacentrum begleitet Forschungs- & Entwicklungsprojekte (F&E-Projekte) und EDA-Clusterforschungsprojekte, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen eines Förderkomplexes namens Ekompass unterstützt werden.


Der Förderkomplex Ekompass

Ekompass-LogoEkompass steht für „Entwurfsplattformen für komplexe angewandte Systeme und Schaltungen der Mikroelektronik“. In diesem Förderkomplex arbeiten deutsche Mikroelektronik-Unternehmen, EDA-Anbieter und Forschungseinrichtungen gemeinsam an der Lösung aktueller und zukünftiger Probleme im elektronischen Schaltungsentwurf. Dabei wird der Fokus auf solche Themen gelegt, denen für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie die größte Bedeutung zukommt.

Der Förderkomplex Ekompass ist allerdings nicht nur von nationaler Bedeutung. Die meisten Forschungsvorhaben haben ein internationales Umfeld, insbesondere auf europäischer Ebene, wo Synergien aus gemeinsamen Stärken entstehen. Dies wird auch dadurch transparent, dass einige der Projekte in CATRENE/MEDEA+-Vorhaben eingebettet sind.

F&E-Projekte

Aufgabenstellungen, die aus den Anforderungen der deutschen Industrie und vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklung erwachsen, werden in F&E-Projekten behandelt. Firmen oder das edacentrum unterbreiten Vorschläge für notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die im Interesse der deutschen Volkswirtschaft durchgeführt werden sollten und kurzfristig zu wirksamen Ergebnissen führen. In den Halbleiterfirmen und Designhäusern werden die dabei entstehenden Projektergebnisse unmittelbar in neuen Chipentwicklungen Eingang finden und darüber hinaus eigene Anstrengungen auf den erforschten Gebieten anregen.

EDA-Clusterforschungsprojekte

Ziel der Aktivitäten der EDA-Clusterforschung ist es, die EDA-Kompetenz in Bereichen, die für die deutsche Industrie bedeutend sind, durch die Durchführung von Forschungsprojekten aufzubauen und zu verstärken. Universitäten und Forschungseinrichtungen erhalten in solchen EDA-Clusterforschungsprojekten die Möglichkeit, neue Lösungen für EDA-Methoden und Verfahren zu erforschen, die in 5-10 Jahren in der Industrie zum Einsatz kommen können. Damit werden „Forschungscluster“ gebildet und dem Netzwerk werden neue Impulse gegeben, um das Design-Gap in Zukunft weiter zu reduzieren.

Wichtige Termine für die Einreichung von Projektskizzen und Vorhabenbeschreibungen

Projektskizzen (PS) und Vorhabenbeschreibungen (VB) müssen bis spätestens 6 Wochen vor der nächsten Sitzung des Steuerungsgremiums (SG) angekündigt werden, die erste Version muß dem edacentrum bis spätestens
4 Wochen und die endgültige Version 2 Wochen vor der Sitzung des Steuerungsgremiums vorliegen (6-4-2 Regel).

Daraus ergeben sich im Vorfeld der nächsten Sitzungen des Steuerungsgremiums die folgenden Termine für die Einreichung von Vorhabenbeschreibungen und Projektskizzen:


Termin der SG-Sitzung:
10.12.2008
12.03.2009
26.05.2009
Anmeldung einer PS/VB bis:
28.10.2008
28.01.2009
09.04.2009
Abgabe der 1. Version PS/VB bis:
11.11.2008
11.02.2009
27.04.2009
Abgabe der letzten Version PS/VB bis:
25.11.2008
25.02.2009
11.05.2009

Verwendung von Förderkennzeichen (FKZ) und Logos

Zahlreiche Präsentationen und Veröffentlichungen entstehen im Rahmen der Ekompass-Projekte und sprechen für deren Erfolg. Die Bekanntmachung der Ergebnisse ist ein wichtiger Teil der Arbeiten – nicht nur, weil die Wissenschaft von der Veröffentlichung der Ergebnisse profitiert, sondern auch für die Öffentlichkeitsarbeit. EDA ist ein wichtiges Thema, das den wirtschaftlichen Standort Deutschland stärkt und von der Politik gefördert wird und auch weiterhin gefördert werden soll. Umso wichtiger ist es, dass diese Förderung auch sichtbar wird – gerade wenn solche Erfolge aufzuweisen sind. Darum denken Sie bei Ihren Präsentationen, Flyern, Postern und Papern daran, das Förderkennzeichen und das Logo des Fördergebers aufzuführen. Nicht nur eine kleine aber entscheidende Geste, von der wir alle profitieren, sondern auch Teil der für die Ekompass-Projekte geltenden Nebenbestimmungen.

Die folgenden Formulierungen wurden mit dem Projektträger abgestimmt und entsprechen den geforderten Inhalten.

  • Formulierung für Web-Seiten (deutsch):
    Das Projekt <Projektkürzel> wird unter dem Förderkennzeichen <Förderkennzeichen> im Förderprogramm IKT2020 im Rahmen des Förderkomplexes Ekompass vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
  • Formulierung für Veröffentlichungen (deutsch):
    Diese Arbeit ist im Projekt <Projektkürzel> entstanden. <Projektkürzel> wird unter dem Förderkennzeichen <Förderkennzeichen> im Förderprogramm IKT2020 teilweise durch das BMBF gefördert.
  • Formulierung für Veröffentlichungen (englisch):
    This work has been developed in the project <project shortcut>. <project shortcut> (project label: <project label>) is partly funded by the German ministry of education and research (BMBF) within the Research Programm ICT 2020 .
  • Formulierung für Veröffentlichungen (englisch, Unterauftrag):
    This work has been supported within a subcontract between the <XXX> GmbH and the <YYYS>. This contract is part of the Project "<Projektname>", (<Projektkürzel>), <Förderkennzeichen>.
Kooperationen zwischen den Projekten

Der Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie und von praktischer Entwicklungserfahrung in die Forschung gewinnt immer stärker an Bedeutung. Industrieunternehmen sind auf Partner aus der Wissenschaft angewiesen, um neue Technologien erschließen zu können und ohne die konkreten Anwendungen aus der Industrie gehen die Forschungsarbeiten in die Leere. Daher ist "Kooperation" im Nebeneinander von Industrie und Forschung und von Wirtschaft und Wissenschaft gewissermaßen ein "Zauberwort".

Das edacentrum fördert Kooperationen, in dem es:

  • den innerhalb des edaWorkshops (früher Ekompass-Workshop) integrierten " Kooperationsmarkt" initiiert, organisiert und durchführt. Dort können sich potentielle Kooperationspartner aus der Forschung mit ihren Ideen präsentieren. Mittlerweile hat sich der Kooperationsmarkt zu einer anerkannten Börse der Kooperationsfindung zwischen Forschung und Industrie entwickelt.
  • jährliche "Projekttreffen" durchführt, auf denen durch Diskussionen mit Forschungs- und Projektpartnern Themen identifiziert werden, für die eine Kooperation von besonderem Vorteil sein könnte. Zu diesen Themen werden entsprechend Veranstaltungen und Möglichkeiten für weitere Kooperationen festgelegt.
  • in unregelmäßigen Abständen werden thematisch ausgerichtete Fach- und Kooperationsworkshops abgehalten, bei denen Mitarbeiter aus Forschung und Industrie ihre Arbeiten und Vorstellungen präsentieren. Die dabei geschlossenen Kooperationspartnerschaften verhelfen beiden Seiten zu einer ökonomischeren Arbeit in den für Deutschland und Europa wichtigen Themengebieten.



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